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Ethernetverkabelung nach IEEE 802.3 am Beispiel 10 Base 2
Weitere Informationen über diesen IEEE Standard finden
Sie hier: www.ieee.org
| Das hier eingesetzte Medium ist ein dünnes, billigeres
Koaxialkabel mit 50 Ohm Widerstand (Impedanz), weshalb man aus Kostengründen auch von
Cheapernet spricht. |
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Damit ist man bei der Verlegung wesentlich flexibler als bei dem Yellow Cable, bei
welchem man definierte Biegeradien einzuhalten hat. Leider wird das Netzwerkkabel oftmals
freifliegend am Boden verlegt, mit den Füßen getreten oder gequetscht.
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Die maximale Kabellänge eines solchen Koaxialsegmentes beträgt 185
Meter. Also fast 200 Meter. Spätestens hier wird klar, woher die IEEE die Abkürzungen
bezieht. 10 Base 2 entspricht daher 10 Mbit/s bei knapp 200 Meter Gesamtlänge, 10 Base 5
ebenfalls 10 Mbit/s bei 500 Meter Gesamtlänge. Sie sehen, es ist oftmals leichter zu
merken als man denkt. |
Bei 10 Base 2 System gibt es des externen Transceiver nicht mehr, er wurde auf die
Netzwerkkarte (NIC) verlegt. Daher entfällt das Transceiverkabel und die Netzwerkkarte
wird direkt an das Medium mittels eines T-Stücks angeschlossen.
| Das Koaxialkabel ist auch hier an beiden Enden mit einem 50 Ohm/1 Watt
Abschlusswiderstand zu versehen und per Definition ist eines der Enden zu grounden, also
auf Nullpotential zu legen. |
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Vorteile
- Wegfall der Transceiverkabel und der Transceiver.
- Einfaches Verlegen des Mediums und Anschließen der Clients.
- Erhebliche Kostenersparnis.
Nachteile
- Bei Kabelbruch steht das ganze Netz.
- Störanfälliger als das Yellow Cable.
- Kabellänge des Segmentes ist mit 185 Meter kleiner als das bei 10 Base 5 mit den 500
Metern.
- Hohe Netzwerklast bei vielen Teilnehmern.
Maximale Ausbaustufe
Maximal 5 Leitungssegmente konnten über 4 Repeater angeschlossen werden. Dabei dürfen
allerdings zwei Leitungselemente nur der Verlängerung dienen und keine Nodes (PC)
erhalten.
Maximale Ausbaustufe bei 10 Base 2 |
Jedes Segment muss eigens auf Nullpotential gelegt werden (geerdet sein). Die
beiden Abschlusswiderstände sind auch pro Segment nötig.
Die maximale Kabellängen gelten für jedes einzelne Segment, also jeweils 185 Meter.
Damit kommen wir auf insgesamt 925 Meter Kabellänge. Solche Netze waren und sind im
Einsatz. Wesentlich für die Leistungsfähigkeit dieser Netze sind die eingesetzten
Repeater. Ein Repeater ist im wesentlichen ein einfacher Signalerneuerer, besser wohl eine Art
Signalverstärker. Die billigen Versionen verstärken einfach alles, Nutzsignal als auch
das Rauschen. Gute und damit auch wesentlich kosteneffektivere Repeater zerlegen das
eingehende Signal und bauen es komplett neu auf.
Ein einfaches Beispiel ist, wenn man einen Rechner mit zwei Netzwerkkarten als Repeater
einsetzt. Hierfür reicht ein einfacher, alter
X86 oder Pentium aus dem Keller völlig aus. (Router, Bridge,
Switch usw. kommen später )
Anmerkungen zum Thema
GROUNDING
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