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Ethernetverkabelung nach IEEE 802.3 am Beispiel 10 Base 5
Weitere Informationen über diesen IEEE Standard finden
Sie hier: www.ieee.org
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers, IEEE genannt, also dem
Verband der amerikanischen Elektroingenieure mit Sitz in New York, der internationale
Standards erarbeitet und veröffentlicht definierte alsbald Standards zur
Netzwerkübertragung. Mit dem Fortschreiten der Technik wurden neue Standards definiert
und ältere angepasst.
Nachzulesen sind solche Standards in den Reihen 80X (802.2, 802.3 usw.). Diese
Empfehlungen definieren den kleinsten gemeinsamen Nenner, das soll heißen, solange man
sich an diese Standards hält wird es keine Netzwerkprobleme mit den Netzwerkkarten,
Kabeln oder sonstigen Komponenten geben.
Gleichzeitig bedeutet dies, dass es Hersteller gibt, die weit größere Distanzen oder
Kabellängen erreichen, sofern man die speziellen Bauteile dieser Hersteller nutzt.
Ethernetverkabelung nach IEEE 802.3 am Beispiel 10 Base 5
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Das eingesetzte Medium ist ein fingerdickes gelbes Koaxialkabel mit 50 Ohm Widerstand
(Impedanz).
Das unflexible Kabel darf definierte Biegeradien nicht unterschreiten, solch ein Kabel
ist sehr schnell geknickt und damit unbrauchbar.
Die maximale Kabellänge eines solchen Koaxialsegmentes beträgt 500 Meter. |
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Die Länge des Transceiverkabel darf 50 Meter nicht überschreiten daran sollte man
sich auf jeden Fall auch halten. Die Mindestabstände für den Anschluss der Transceiver
(AUI) beträgt 2,5 Meter. Bei besserem Yellow Cable sind diese Abstände auf dem Kabel
markiert. So gibt es keine Missverständnisse.
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Das Yellow Cable ist an beiden Enden mit einem 50 Ohm/1 Watt Abschlusswiderstand zu
versehen, per Definition ist eines der Enden zu grounden, also auf Nullpotential zu legen.
Dise Abschlusswiderstände sind im guten Fachhandel erhältlich.
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Eines der terminierten Enden ist zu grounden, das
klingt ja gut, aber was bedeutet das ? Laienhaft gesagt, ist einer der
terminierten Enden zu erden. Hierzu gibt es im Fachhandel spezielle
Abschlusswiderstände mit einem Erdungsband oder wie in diesem
Beispiel einem Metallkettchen. |
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Grounden ? Bei uns in Europa klingt das
unverständlich, aber bauen Sie einmal ein Netzwerk in einer Region
ohne festes Stromnetz und ohne feste Gebäude auf (Feriencamp,
Zeltstadt, Notlager bei Erdbeben usw.). Spätestens da wird sehr
schnell klar, dass eine solche Vorgehensweise überlebenswichtig
sein kann. Andernfalls können sich Potentialunterschiede verheerend
auswirken. Es treten dabei sehr schnell Potentialunterschiede von
mehreren tausend Volt auf. Wenn Sie dann ungeschützt an den Rechner
greifen geht Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes ein Lichtlein auf. |
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Die Übertragungsgeschwindigkeit ist auf 10 Mbit/s ausgelegt. Auch wenn das Kabel 500
Meter lang sein darf und die Abstände von Node zu Node bei 2,5 Meter liegen ist die
Gesamtanzahl auf 100 Transceiver (Nodes) begrenzt.
Die technische Entwicklung hat daher Transceiver mit mehr als einem Rechneranschluss
gebracht. Üblich waren Doppel und Vierfach AUIs. Es gab aber auch 10-fach
AUIs.
Vorteile
 | Wegfall des veralteten armdicken Koaxialkabels. |
 | Bessere Verlegung des Mediums, da wesentlich dünner. |
 | Viele Nodes sind über ein Medium an einen oder mehr Server anzuschließen. |
 | Bessere Abschirmung vor Störungen als bei Cheapernet. |
Nachteile
 | Bei Kabelbruch steht das ganze Netz. |
 | Transceiver mit den teueren Kabeln sind immer noch nötig. |
 | Große Biegeradien des Yellow Cables. |
 | Teuerer als Cheapernet. |
 | Hohe Netzwerklast bei vielen Teilnehmern. |
Maximale Ausbaustufe
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Maximal 5 Leitungssegmente konnten über 4 Repeater angeschlossen werden. Dabei dürfen
allerdings zwei Leitungselemente nur der Verlängerung dienen und keine Nodes (PC)
erhalten.
Jedes Segment muss eigens auf Nullpotential gelegt werden (geerdet sein). Die beiden
Abschlusswiderstände sind auch pro Segment nötig.
Die maximale Kabellängen gelten für jedes einzelne Segment, also jeweils 500 Meter.
Damit kommen wir auf insgesamt 2,5 Kilometer Kabellänge. Solche Netze waren und sind im
Einsatz. Wesentlich für die Leistungsfähigkeit dieser Netze sind die eingesetzten
Repeater.
Ein Repeater ist im wesentlichen ein einfacher Signalerneuerer, besser wohl eine Art
Signalverstärker. Die billigen Versionen verstärken einfach alles, Nutzsignal als auch
das Rauschen. Gute und damit auch wesentlich kosteneffektivere Repeater zerlegen das
eingehende Signal und bauen es komplett neu auf.
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Maximale Ausbaustufe bei 10 Base 5 |
Ein einfaches Beispiel ist, wenn man einen Rechner mit zwei Netzwerkkarten als Repeater
einsetzt. Hierfür reicht ein einfacher 386 aus dem Keller völlig aus (Router, Bridge,
Switch usw. kommen später).
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