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Kleines Netzwerklexikon
Glossar

Kleines Netzwerklexikon

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A/D Wandler

Wandelt ein analoges in ein digitales Signal um.

Abschirmung

Schirm

Abschluß-
widerstand

Ein Widerstand, der bei manchen Netzwerken erforderlich ist, um Reflexionen von Signalen zu vermeiden. Wird beim Installationsbus nicht benötigt. Widerstandsangaben erfolgen in Ohm.

Abzweigungen

Stellen im Bus, an denen sich das Übertragungsmedium verzweigt.

ACK

Acknowledgement

Acknowledgement

Positive Empfangsbestätigung. Ist beim Installationsbus EIB der Teil eines Telegramms.

Adresse

Kennzeichnung von Busteilnehmern, z. B. in Form einer fortlaufenden Nummer.
Siehe auch:
Telegramm
Zieladresse
Quelladresse
Physikalische Adresse
Gruppenadresse.

Adressenfeld

Teil des Telegramms beim Installationsbus EIB. Enthält Quell- und Zieladresse.

Adressierung

Der Vorgang, bei dem einem Busteilnehmer eine physikalische Adresse und/oder eine oder mehrere Gruppenadressen zugeordnet werden.

Adressentabelle

Geräteliste und Funktionsliste

Aktoren

Teilnehmer des Systems, die Informationen empfangen, verarbeiten und Funktionen ausführen.
Beispiel:
Schalter mit Ausgangsrelais
Dimmer für Leuchten
Monitorsteuerungen

Akustik-Koppler

Mit einem Akustik-Koppler können Daten von einem Rechner über das Telefon übertragen werden. Dieser spezielle Modem wird mit dem Telefonhörer gekoppelt.Veraltete Technik.

Alternate Mark Inversion,
AMI

Verfahren zur Bitcodierung, benutzt beim
DDB.
Eine logische "0" bewirkt einen Signalwechsel mit Rückkehr zum elektrischen 0-Signal.
Eine logische "1" bewirkt, daß das elektrische 0-Signal erhalten bleibt.
Bei aufeinanderfolgenden 0-Signalen erfolgt der Signalwechsel mit unterschiedlicher Priorität.

AM

Amplitudenmodulation

American National Standard Code for Information Interchange

American National Standard Code for Information Interchange. Ein digitaler 7-Bit-Code. Allgemein als ASCII-Zeichen bekannt.

American National Standards Institute ANSI

Abkürzung für American National Standards Institute. Das ANSI ist ein nationales Gremium der USA für Standardisierung, das in etwa der DIN in Deutschland entspricht. ANSI ist Mitglied der ISO.

Amplituden-
modulation

AM

Amplitudenmodulation ist eine Modulationsart, bei der die Amplitude einer Trägerschwingung im Rhythmus der zu übertragenden Signale verändert wird. Abkürzung:AM

Analogwert

Ein Analogwert kann zwischen einem Minimum und Maximum unendlich viele Zwischenwerte annehmen z.B. Temperatur, Sonnenlicht.

ANSI

American National Standards Institute

Anwendungs-
Kontroller

An den Bus angeschlossenes Steuergerät für anwendungsspezifische Verknüpfungen und Abläufe. Für einfache Anwendungen nicht erforderlich.

Anwendungsmodul

Wird gelegentlich zur Bezeichnung der anwendungsspezifischen Hardware und/oder Benutzeroberfläche eines Busteilnehmers benutzt.

Anwendungs-
schnittstelle, AST

Mechanische, elektrische und gegebenenfalls. datentechnische Schnittstelle zwischen dem Busankoppler und dem Anwendungsmodul/Endgerät.

ASCII

American National Standard Code for Information Interchange

AST

Anwendungsschnittstelle

Asynchrone Übertragung

Übertragungsart, bei der Sender und Empfänger erst durch die Übertragung eines besonderen Signals synchronisiert werden.

 

Backbone-Bus

Übergeordneter Bus, der z.B. zur Verbindung mehrerer Sub-Busse benutzt wird. Kann gleichartig wie ein Sub-Bus aufgebaut sein oder auch wesentlich leistungsfähiger sein.

Bandbreite

In der Kommunikationstechnik wird mit der Bandbreite angegeben, welcher Frequenzbereich auf einem Übertragungsweg übertragen werden kann. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können in einer Zeiteinheit über das Medium transportiert werden.

Bandpaß

Der Bandpaß ist ein Frequenzfilter, d.h. eine Siebschaltung mit aktiven und passiven elektronischen Bauelementen. Sie läßt nur einen bestimmten Frequenzbereich durch; ober- und unterhalb der in der Schaltung definierten Grenzfrequenzen sperrt der Bandpaß.

Basiskomponenten

Bezeichnung für diejenigen Betriebsmittel, die anwendungsunabhängig die Grundvoraussetzung für die Kommunikation zwischen Busteilnehmern ermöglichen.
auch Systemkomponenten.

Baudrate

Schrittgeschwindigkeit bei der Datenübertragung; Einheit: Baud (Bd = 1/sec). Wird pro Schritt ein Binärzeichen übertragen, ist die Schrittgeschwindigkeit gleich der Übertragungsgeschwindigkeit (Einheit: Bit/sec)

BCD

Binary Coded Decimal

Befehl

Im Telegramm enthaltene Information, die einen Aktor zur Ausführung veranlaßt, z. B. EIN/AUS, AUF/AB, KALT/WARM.

Benutzeroberfläche

Die Schnittstelle zwischen den Busteilnehmern und den Menschen, z. B. Wippe, Display.

Bereich

Mehrere Buslinien können mit Linienkopplern über eine Hauptlinie zu einem Bereich zusammengefaßt werden.

Bereichskoppler

Koppelt eine Hauptlinie mit der Bereichslinie.

Bereichslinie

Verbindet mehrere Bereichskoppler und ermöglicht dadurch bereichsübergreifenden Datenaustausch.

Bidirektional

In der Übertragungstechnik bedeutet bidirektional, daß ein Signalfluß in beiden Richtungen möglich ist.

Binary Coded Decimal
BCD

Binärkodierte Dezimalzahlen

Binärzeichen

Ein Wert, der nur zwei Größen annehmen kann.

Bit

Kleinste Darstellungseinheit der Binärdaten, von "binary digit" (zweiwertige Ziffer). Auch Binärteilchen genannt. Kleinste Informationseinheit, kann den Wert 0 und 1 annehmen.

Bitcodierung

Durch die Bitcodierung werden digitale Signale für die Übertragung an die Leitung angepaßt. Je nach Anwendung werden verschiedene Bitcodes benutzt (bezogen auf ein gegebenes Binärsignal), in dem die beiden möglichen Zustände durch "Spannung" (binär = 1) und "keine Spannung" (binär = 0) dargestellt sind.
NRZ-Code (non return to zero):
bildet das originale Binärsignal ab; nur für kurze Strecken geeignet.
RZ-Code (return to zero):
Beim RZ-Code wird nicht während der gesamten Dauer eines Binärsignals "1" die Spannung aufrechterhalten; man erreicht dadurch eine leichtere Taktrückgewinnung.
AMI (alternate mark inversion):
Jede zweite "1" eines Binärsignals wird zu -1 invertiert;
das Sendespektrum wird dadurch günstiger, und man erreicht Gleichstromfreiheit;
wegen der drei möglichen Zustände ("0", "1" und -"-1") spricht man von einem pseudodoternären Code; in der Übertragung digitalisierter Sprache häufig verwendet.
HDBn-Code (high density bipolar):
Um die Übertragung langer Nullfolgen zu vermeiden, was die Taktrückgewinnung erschwert, wurde der AMI-Code erweitert, indem bei der Übertragung von mehr als n aufeinanderfolgenden Nullen eine besondere Pulsgruppe eingefügt wird. Der HDB3-Code (also n 0 3) wird bei der Übertragung von Pulscodemodulationssignalen benutzt.

Bitfehler

Verfälschung eines binären Signalelementes bei der Übertragung (Verfälschung von "0" in "1" oder umgekehrt).

Bitfehlerrate

Verhältnis von fehlerhaften Bits zu der Gesamtzahl der Bits bei einer Übertragung.

Bitrate

Bitfrequenz oder Bitgeschwindigkeit; die Geschwindigkeit, mit der Informationen übertragen werden; gemessen in Bit/Zeiteinheit.

Breitband-
Übertragung

Bei der Breitband-Übertragung wird die Bandbreite des Übertragungsmediums in Frequenzbänder unterteilt. Den einzelnen Frequenzbändern können bestimmte Aufgaben, z.B. Senden oder Empfangen, zugeordnet werden. Höherer technischer Aufwand gegenüber Basisbandübertragung.

Bridge

Verbindung von gleichartigen Netzwerken mit gegebenenfalls unterschiedlichen Übertragungsmedien (z. B. verdrillte Leitung und Glasfaser). Eine Bridge setzt unter anderem Pegel bzw. physikalische Größen um, regelt den Zugriff auf das Übertragungsmedium und behandelt Übertragungsfehler. Sie beinhaltet keine Intelligenz, wie z. B. für das Umwandeln unterschiedlicher Übertragungsformate erforderlich.
Siehe auch Gateway.

Bus

Übertragungsweg, über den mehrere Teilnehmer Informationen austauschen. In der Gebäudesystemtechnik wird als Busleitung außerhalb des Verteilers eine MSR-Leitung verwendet, an die Teilnehmer angeschlossen werden. Über ein Adernpaar werden Informationen und auch die Energie für die an den Bus angeschlossenen Teilnehmer übertragen. Innerhalb eines Stromkreisverteilers wird der Bus auch durch die Datenschiene gebildet.

Bus-Topologie

Topologie

Busankoppler

Bildet die mechanische, elektrische und datentechnische Kopplung zwischen der Busleitung und dem Anwendungsmodul/Endgerät. Kann auch Anwendungssoftware beinhalten.

Busauslastung

Ein Maß für die relative zeitliche Belegung der Busleitung mit Telegrammen. Wird in % angegeben.

Busleitung

Verdrilltes Adernpaar zur Verbindung der Busteilnehmer; auch Twisted Pair.

Busschiene

Hutprofilschiene nach DIN EN 50022 35 x 7,5 mit eingelegter Datenschiene.

Busteilnehmer

Gerät, das an eine Busleitung angeschlossen ist und mindestens einen Busankoppler enthält.

Buszugriffsverfahren

Verfahren, nach dem jeder einzelne Teilnehmer auf den Bus für den Informationsaustausch (nicht physikalisch, nur organisatorisch) zugreift.
CSMA/CA, CSMA/CD.

Byte

Einheit, bestehend aus 8 Bit.

 

Carrier Sense Multiple Access CSMA

Ein Vielfach-Zugriffsverfahren (Protokoll) in lokalen Netzen (LAN), bei dem versucht wird, Kollisionen durch gleichzeitig auftretende Sendungen zu verhindern.

Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidence
CSMA/CA

Gleichberechtigter Buszugriff der an den Bus angeschlossenen Teilnehmer mit Vermeidung von Kollisionen.

Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection
CSMA/CD

Bezeichnung eines nach ISO 8802.3 genormten Buszugriffsverfahrens. Jeder Busteilnehmer hört den Bus ab und greift erst dann auf den Bus zu, wenn er erkannt hat, daß kein Datenverkehr auf dem Bus abläuft. Beim Senden einer Nachricht wird gleichzeitig mitgehört, um festzustellen, ob nicht ein weiterer Busteilnehmer zum gleichen Zeitpunkt zu senden begonnen hat. Wird eine solche Kollision bemerkt, ziehen sich beide Teilnehmer zurück. Die Zeit bis zum nächsten Buszugriff wird durch Zufallsgeneratoren in den Busteilnehmern bestimmt, so daß die Wahrscheinlichkeit, daß beide wieder zum gleichen Zeitpunkt zu senden beginnen, äußerst gering ist. Bei hoher Auslastung des Busses wird der Nettodatensatz durch die mit den Kollisionen verbundenen Zeitverzögerungen sehr stark reduziert.

CATV

Community Antenna Television

CCIR

Comité Consultatif International des Radiocommunications

CCITT

Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique

CCTV

Closed Circuit TV

CENELEC

Comité Européen de Coordination des Normalisation Electrotechnique

CEPT

Conférence Européenne des Administrations des Postes et Télécommunications

Checksum

Zusätzliche Daten innerhalb eines Telegramms, um eventuelle Übertragungsfehler erkennen zu können.

Closed Circuit TV

Fernsehüberwachungsanlage, bei der die Kameras mit den Monitoren direkt verbunden sind.

Codierung

Vereinbarte Darstellung von zu übertragenden Informationen, z.B. Darstellung eines Zeichens durch Strom oder Spannung.

Comité Consultatif International des Radiocomunications CCIR

Eine ständige Einrichtung der ITU, die sich mit den Funkdiensten befaßt.

Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique
CCITT

Ein in Genf sitzender beratender Ausschuß der Fernmeldeverwaltungen, der sich mit Vorschlägen zur Normung und Standardisierung der Daten- und Fernsprechdienste befaßt. Vom CCITT genormte Schnittstellen beginnen beispielsweise mit dem Buchstaben V oder X, z.B. die weit verbreitete V.24 oder die im Datex-P-Netz verwendete X.21.

Comité Européen de Coordination des Normalisation Electrotechnique
CENELEC

Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung.


Community Antenna Television
CATV

Community Antenna Television. Fernseh-Gemeinschaftsantennenanlage.

Conférence Européenne des Administrations des Postes et Télécommuni-cations
CEPT

Ein Gremium der europäischen Post-und Fernmeldeverwaltungen aus 26 westeuropäischen Ländern, das Empfehlungen für neue Dienste ausspricht. So stammt u. a. der europäische Bildschirmtextstandard von CEPT.

CRC

Cyclic Redundancy Check

CSMA

Carrier Sense Multiple Access

CSMA/CA

Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidence

CSMA/CD

Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection

Cyclic Redundancy Check
CRC

Zyklische Blockprüfung; Prüfsumme, die durch arithmetische Operationen aus einer zu übertragenden Nachricht entstanden ist und mit dieser übertragen wird. Test auf Richtigkeit einer übertragenen Nachricht.

 

D/A-Wandler

Wandelt ein digitales Signal in ein analoges um. Umkehrfunktion des A/D-Wandlers.

D2B

Alternative Abkürzung von DDB
Domestic Digital Bus

Data Terminal Equipment
DTE

Datenendeinrichtung

Datei

Eine Sammlung von Informationen (Texten, numerischen Daten oder einer Kombination). Unabhängig davon, ob eine Datei lang oder kurz ist, wird sie bei der Speicherung als Einheit betrachtet. Informationen werden auf Datenträgern in Form von Dateien abgelegt. Über den Dateinamen können sie jederzeit wieder aufgerufen und bearbeitet werden.

Daten

Im allgemeinen alle Informationen, die über einen Übertragungsweg ausgetauscht werden. Im Installationsbus EIB verwendeter Begriff für die Nettoinformationen als Teil eines Telegramms.

Datendurchsatz

Menge der Informationen, die zwischen angeschlossenen Geräten in einer Zeiteinheit ausgetauscht werden.

Datenendeinrichtung

DEE

Mit Datenendeinrichtung sind alle Geräte zum Senden und/oder Empfangen von Daten gemeint. Somit ist DEE der Oberbegriff von Datenendgerät, Datenkonzentrator und Datenverarbeitungsanlage. Dazu gehören z.B. auch Fernwirkendeinrichtungen.

Datenfeld

Derjenige Teil des Telegramms beim Installationsbus, der die Nutzdaten enthält.

Datenpaket

Ebenfalls gebräuchliche Bezeichnung für ein Telegramm.

Datenquelle

Mit Datenquelle ist der Teil einer Datenendeinrichtung gemeint, der dem Sender entspricht. In großen Netzwerken kann das auch ein spezieller Kommunikationsrechner sein.

Datenschiene

Leiterplatte für den in der Gebäudesystemtechnik benutzten Bus zum Einlegen in die Hutprofilschiene.
auch Busschiene.

Datenschnittstelle

In der Gebäudesystemtechnik benutzte Bezeichnung für einen Busteilnehmer, der eine
V.24/RS232-Schnittstelle besitzt. Über die Datenschnittstelle können z.B. Busteilnehmer programmiert werden.

Datenübertragungs-
einrichtung
DÜE

Eine Datenübertragungseinrichtung wandelt die von einer Datenendeinrichtung kommenden Signale in eine für die Übertragung passende Form um, bzw. sie wandelt ankommende Signale in eine für die Datenendeinrichtung passende Form. Eine typische DÜE zur Anpassung von Signalen in einem analogen Netz wie dem Fernsprechnetz ist ein Modem.

Datex

Ein von der DBP-Telekom angebotener Datenübertragungsdienst.

DDB

Domestic Digital Bus

DEE

Datenendeinrichtung

Dezentrales System

Ein System, das ohne eine übergeordnete Zentrale auskommt. In einem solchen System regeln die Teilnehmer z. B. den Ablauf des Informationsaustausches, den Buszugriff, selbst.

Dezibel

Abkürzung: dB. Logarithmisches Verhältnis einer Größe zu einer Bezugsgröße; z.B. bedeutet die Abschwächung eines Lichtsignals auf die Hälfte, eine Änderung des Pegels um 3 dB.

Dienst

Gemeint sind hier die Dienste, die der Betreiber einer Telekommunikationseinrichtung den Benutzern anbietet bzw. zur Verfügung stellt. Dazu gehören z.B. der Fernsprechdienst, Teletex oder Telex, Telefax und andere.

Digital

Darstellung einer Information in diskreten Werten (Bits). Eine analoge Größe kann im Digitalsystem nur in vorgegebenen Stufen verändert werden.

DIN

Deutsches Institut für Normung

Display

Häufig gebrauchte Bezeichnung für ein Anzeigeneinheit.

Domestic Digital Bus
DDB

Ein Bus, der vorzugsweise für die Verbindung von Audio-/Videogeräten benutzt wird.

DROP-Kabel

Leitungsstück zwischen dem Geräteanschluß und dem Netzwerk im LAN.

DTE

Data Terminal Equipment

DÜE

Datenübertragungseinrichtung

Duplex

Es sind grundsätzlich drei Arten der Nutzung einer Übergangsstrecke möglich:
Richtungsverkehr (Simplex, d.h. Informationen laufen nur in eine Richtung, z.B. Richtfunk),
Wechselverkehr (Halbduplex, d. h. Übertragung auf derselben Strecke abwechselnd in eine Richtung z.B. Fernschreibnetz) und
Gegenverkehr (Duplex bzw. Vollduplex, d. h. gleichzeitige Übertragung in beide Richtungen, z.B. Telefonnetz).

 

E

Echo

Ein durch Reflexion entstandenes (unerwünschtes) Signal, das zum Sender zurückkehrt.

EEPROM, auch
E²PROM

Electrically Erasable Programmable ROM

EIA

Electronic Industries Associates

EIB Tool Software
ETS

Planungs-, Inbetriebnahme- und Diagnosesoftware für den Europäischen Installationsbus.

EIBA

European Installation Bus Association

Electrically Erasable Programmable ROM

Elektrisch löschbarer, programmierbarer Festwertspeicher. Bei Netzausfall bleibt der Dateninhalt erhalten.

Electronic Industries Associates
EIA

Ein Zusammenschluß von US-Elektrofirmen, der auch für ANSI arbeitet.

Elektrische Rückwirkungsfreiheit

Fehler in elektrisch nicht rückwirkungsfreien Geräten , die an den Installationsbus angeschlossen sind, bleiben auf dieses Gerät begrenzt.
Fehler, z.B. Kurzschluß, in einem elektrischen Segment bleiben elektrisch auf dieses Segment begrenzt.

Elektrische Systemtechnik für Heim und Gebäude
ESHG

Titel der Norm DIN V VDE 0829


Elektrisches Segment

Ein elektrisches Segment besteht aus einer oder mehreren Leitungen mit direkter elektrischer Verbindung zwischen zugehörigen Adern. Ein elektrisches Segment wird von mindestens einer Kombination Spannungsversorgung/Drossel gespeist.

Elektromagnetische Verträglichkeit
EMV

Ist die Fähigkeit eines Systems, unter bestimmten elektromagnetischen Umgebungsbestimmungen zu existieren und diese nicht in unzulässigem Maße zu beeinflussen.

Elektronisches Wählsystem
EWS

Elektronisches Wählsystem im öffentlichen Fernsprechnetz; ein zentraler Rechner in der Vermittlung schaltet nach Eingang der Wählimpulse den Sprechkanal.

Empfänger

Busteilnehmer, der Informationen empfängt.
Beispiel: Aktoren und Display.

Empfangsbestätigung

Rückinformation über fehlerfrei oder fehlerhaft empfangene Informationen.
ACK, Quittierung, Rückmeldung.

Emulation, Emulator

Ein Programm, mit dem z.B. ein Terminal oder ein Computer sich wie ein anderes System verhalten kann.

EMV

Elektromagnetische Verträglichkeit

Endgerät

Anwendungsmodul

EPROM

Erasable Programmable ROM

Erasable Programmable ROM
EPROM

Durch UV-Licht löschbarer programmierbarer Festwertspeicher. Bei Netzabschaltung bleibt der Dateninhalt erhalten.

ESPRIT

European Strategic Programme for Research in Information Technology.

ESPRIT/HS

Von der EG gefördertes Projekt zur Definition und zur Erarbeitung eines Normungsvorschlages für ein Home Electronic System.

ETG

Energietechnische Gesellschaft im Verband Deutscher Elektrotechniker VDE e. V.

Ethernet

Ein LAN (Local Area Network oder Lokales Netz), das eine Busstruktur hat und auf das mit CSMA/CD zugegriffen wird. Die Standard Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 10 - 100 Mbit/s. Gigabitnetze sind bereits im Einsatz. Als eines der ersten LAN ist es heute ein Standard, der von IEEE unter 8802.3 übernommen wurde. Ein Übertragungsmedium ist das Koaxialkabel; mittlerweile werden, z.B. von SEL und Siemens, auch Lichtwellenleiter dafür angeboten.

ETS

EIB Tool Software

ETSI

European Telecommunications Standards Institute=
Europäisches Institut für Fernmeldenormen

EUREKA

European Research Kooperation Agency

EUREKA/IHS

Projekt verschiedener europäischer Hersteller zur Definition und Erarbeitung eines Industriestandards für ein Integrated Home System. Ergebnisse wurden bei ESPRIT/HS eingebracht.

European Installation Bus Association
EIBA

Zusammenschluß führender Unternehmen der Elektroinstallationstechnik, um im europäischen Markt ein einheitliches Installationsbussystem hoher Zuverlässigkeit anzubieten.

European Strategic Programme for Research in Information Technology
ESPRIT

Europäisches Programm zur Förderung der Forschung für Informationstechnologie

EWS

Elektronisches Wählsystem

 

F

Fan in

Normierter Wert des Eingangsstromes, der zunächst beliebig definiert wird.

Fan out

Gibt an, wieviel Eingänge von einem Ausgang angesteuert werden können.
Beispiel: Fan out = 8
kann 8 Eingänge mit Fan in = 1 oder 4 Eingänge mit Fan in = 2 ansteuern.

FDMA

Frequency Division Multiple Access, ein Zugriffsverfahren, bei dem zur Übertragung mehrere Frequenzen verwendet werden (Multiplex-
Verfahren).

Feedback

Rückkopplung; man beschreibt damit die Rückführung eines Ausgangssignals auf dessen Eingang, um einen Regelkreis schließen zu können.

Fehlererkennung

Verfahren zum Erkennen von Übertragungsfehlern;
auch CRC, Paritybit, Checksum.

Fernwirktechnik

Mit Fernwirktechnik sind alle Einrichtungen gemeint, die zum Fernüberwachen und Fernsteuern räumlich entfernter Objekte von einem oder mehreren Orten aus gebraucht werden.
Typische Anwendungen sind Fernablesen von Strom, Wasser, Gas, aber auch das Weiterleiten von Not- und Hilferufen, das Fernüberwachen von Fahrstühlen, Rolltreppen, Temperaturen in Kühl- und Heizungsanlagen, das Fernauslösen von Feuer- und anderen Alarmen, das Lenken von Verkehrsströmen und Parkleitsystemen.

FM

Frequenzmodulation =
Modulation einer Trägerfrequenz durch Variieren der Frequenz

Frequenzband

Ausschnitt aus einem Frequenzspektrum

Frequenzmultiplex

Gleichzeitige Übertragungsmöglichkeit unterschiedlicher Informationen auf einem Übertragungsmedium mit Hilfe verschiedener -Frequenzen.

FSK

Abkürzung für Frequency Shift Keying; bei der Frequenzmodulation (Modulation) eingesetztes Verfahren der Frequenzumtastung, wobei eine bestimmte Frequenz die digitale "Eins" darstellt, eine andere die digitale "Null".

FTZ

Abkürzung für Fernmeldetechnisches Zentralamt

Funktionen

Unter Funktionen versteht man allgemein den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung, zwischen Eingangsgröße und Ausgangsgröße oder Sensor und Aktor. Der Europäische Installationsbus bietet folgende Funktionen:
Schalten
Steuern
Regeln
Melden
Messen
Überwachen.

Funktionsliste

Beschreibt das Zusammenwirken zwischen Aktoren und Sensoren. Die Funktionsliste beinhaltet:
Gruppenadresse
zugeordneter Sensor
zugeordneter Aktor
Bemerkungen.
auch Geräteliste

 

G

Gateway

Verbindet Bussysteme unterschiedlicher Strukturen. Setzt z.B. Informationen aus einem System mit niedriger Übertragungsgeschwindigkeit in ein anderes System mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit und unterschiedlichem Telegrammaufbau bzw. Protokoll um.
auch Netzkoppler.

Gebäudeautomation

Unter Gebäudeautomation verstehen wir die Vernetzung von Automationsstationen über einen schnellen und leistungsfähigen Feldbus zu einem Automatisierungssystem mit umfangreichen Steuer-, Regel- und Überwachungs- und Optimierungsfunktionen für komplexe Prozesse in Gebäuden.

Gebäudeleittechnik

Zentrale Leittechnik für zentrales Anzeigen, Bedienen und Melden von betriebstechnischen Anlagen in Gebäuden. In einer Zentrale laufen alle Informationen zusammen, werden dort ausgewertet und gegebenenfalls weitergegeben.

Gebäudesystemtechnik
GST

Vernetzung von Systemkomponenten und Teilnehmer über den Installationsbus EIB zu einem auf die Elektroinstallation abgestimmten System, das Funktionen und Abläufe sowie deren Systemverknüpfung in einem Gebäude sicherstellt. Die Intelligenz ist auf die Systemkomponenten verteilt, der Informationsaustausch erfolgt direkt zwischen den Teilnehmern.
ESHG

Geber

Ein Geber ist ein Gerät, das den Zustand einer physikalischen Größe innerhalb einer Anlage erfaßt und als Signal an die GST weiterleitet oder ein Signal von der GST an die Anlage weiterleitet.

Geräteliste

Auflistung der am Bus angeschlossenen Geräte. Wird zur Projektierung einer Installationsbusanlage erstellt.

Gruppenadresse

Adresse, bei der mehrere Empfänger durch ein Telegramm angesprochen werden können. Sie bilden damit eine Gruppe. Die Gruppenadresse ist eine funktionsbezogene Adresse.

GST

Gebäudesystemtechnik

 

H

Halbduplex, HDX

Das HDX-Verfahren erlaubt die wechselseitige Nutzung einer Übertragungsleitung in beide Richtungen (Wechselverkehr). Zu einem Zeitpunkt kann nur gesendet oder empfangen werden. Ein typisches Beispiel dafür ist das Fernschreibnetz.

Handshake

Ablauf, der die Übertragung von Informationen zwischen Sender und Empfänger regelt (Empfänger bestätigt dem Sender Empfang der Informationen).

Hauptlinie

Verbindet mehrere Linienkoppler untereinander und diese gegebenenfalls auch mit dem zugeordneten Bereichskoppler. Ermöglicht dadurch linien- und bereichsübergreifenden Datenaustausch.

HDLC

High Level Data Link Control

HDX

Halbduplex

Hes

Home Electronic System

High Level Data Link Control
HDLC

Eine code-unanhängige Prozedur zur bitorientierten Steuerung und Sicherung von Datenübertragungen. HDLC gestattet in beide Richtungen gleichzeitig zu übertragen (Duplex).

Home Electronic Bus
HEB

Bus eines HES

Home Electronic System
HES

Haus Elektronik Systeme; Oberbegriff in der internationalen, europäischen und deutschen Normungsarbeit für unterschiedliche miteinander verbundene elektronische Systeme im Haus. Ein HES besteht zumindestens aus einem HEB mit daran angeschlossenen Busgeräten einschließlich der Regeln für den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Busgeräten und den daran nach außen angeschlossenen Anlageteilen (z.B. Schalter, Leuchten etc.).

Hutprofilschiene

Nach DIN EN 50 022, 35x7,5, ausgeführte Schiene, auf der entsprechend gestaltete Einbaugeräte (sog. REG) aufgeschnappt werden.

 

I

IEC

International Electrotechnical Commission

IEEE

Institute of Electrical and Electronics Engineers. Das Normengremium für Elektrik und Elektronik. Sitz in den USA.

Impedanz

Scheinwiderstand; setzt sich zusammen aus dem Ohmschen Widerstand und dem kapazitiven bzw. induktiven Blindwiderstand. Bei Hochfrequenzkabeln versteht man unter Impedanz den Wellenwiderstand einer Leitung.

Information

Oberbegriff für jegliche Art einer oder mehrerer zusammengefaßter Nachrichten, Mitteilungen, Aussagen oder Kenngrößen, die zwischen Busteilnehmern ausgetauscht werden.
auch Telegramm

Infrarotübertragung

Drahtlose Übertragungsart mit Hilfe von Licht im infraroten Bereich als Übertragungsmedium.

Installations-Reiheneinbaugerät

Reiheneinbaugeräte nach DIN 43 880 zum Aufschnappen auf die DIN-Hutprofilschiene nach EN 50 022

Installationsbus
EIB

Der europäische Installationsbus, gekennzeichnet durch das Warenzeichen. Ein dezentrales, ereignisgesteuertes, auf die Elektroinstallation abgestimmtes Bussystem zum Schalten, Melden, Steuern, Überwachen, Melden und Anzeigen, sowohl im Zweckbau als auch im Wohnbau einsetzbar. Wird in DIN V VDE 0829 beschrieben.

Institute of Electrical and Electronics Engineers
IEEE

Verband der amerikanischen Elektroingenieure mit Sitz in New York, der internationale Standards erarbeitet und veröffentlicht.

Integrated Services Digital Network
ISDN

Dienstintegriertes digitales Netz. Mit ISDN wird das digitale öffentliche Fernmeldenetz bezeichnet, das unter einer Rufnummer auf einer Anschlußleitung die gleichzeitige Übertragung von Sprache, Daten, Text und Bildern ermöglicht. Über die gleiche Leitung können gleichzeitig mehrere Dienste mit hoher Übertragungsqualität laufen, z. B. Telefax und Telefonieren.

Interface

Englischer Ausdruck für Schnittstelle

International Electrotechnical Commission
IEC

Eine internationale Kommission mit Sitz in Genf, die internationale Normen erarbeitet und veröffentlicht.

International Standardization Organization
ISO

Internationaler Zusammenschluß aller Normungsausschüsse aus mehr als 50 Ländern. Die ISO ist im Bereich der Daten- und Telekommunikation das derzeit wichtigste Gremium, das Standards definiert. Speziell für Bussysteme sind erarbeitete Normen unter dem Stichwort ISO/OSI-Referenz- oder 7-Schichten-Modell bekannt. OSI steht für Open Systems Interconnection.

International Telecommunication Union
ITU

Auch UIT Union Internationale des Télécommunications.
Aufgaben sind die internationale Zuteilung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen, das Vorantreiben neuer Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und die internationale Abstimmung von Aktivitäten auf dem Sektor des gesamten Fernmeldewesens. Technische Empfehlungen werden von CCIR und CCITT erarbeitet.

Interoperabilität

Die Fähigkeit von Geräten eines oder mehrerer Hersteller, mit anderen Geräten innerhalb einer Anwendung oder anwendungsübergreifend zusammenzuarbeiten.

ISDN

Integrated Services Digital Network ( Dienstintegriertes digitales Netz )

ISO

International Standardization Organization

ISO/OSI-Schichtenmodell

OSI = Open Systems Interconnection.
Modell zur Untergliederung von Kommunikationssystemen in verschiedene Schichten. Im Schichtenmodell werden keine Anforderungen festgelegt, sondern beschrieben, welche Anforderungen in den unterschiedlichen Schichten festgelegt werden müssen.
Schicht 1: elektrische und mechanische Kennwerte
Schicht 2: Datensicherung
Schicht 3: Verbindungsaufbau im Netzwerk
Schicht 4 : Transport der Information durch das Netzwerk
Schicht 5: Verbindungsaufbau durch die Anwender
Schicht 6: Transparente Aufbereitung von Daten
Schicht 7: Anwenderschicht

ITU

International Telecommunication Union

 

K

Kanal

Dies ist die allgemeine Bezeichnung für einen Übertragungsweg für Signale. Erst Zusätze weisen auf den eigentlichen Verwendungszweck hin, z.B. Datenkanal, Fernsehkanal, Fernsprechkanal. Andere Zusatzinformationen bestimmen das Übertragungsmedium: z.B. draht- oder lichtwellenleitergebundener Kanal, Funkanal. Weiterhin werden auch physikalische Besonderheiten erkennbar, z.B. Trägerfrequenzkanal oder Zeitkanal. Ein Übertragungskanal kennt stets nur eine Übertragungsrichtung.
Bei Geräten wird dieser Begriff auch dazu verwendet, einzelne Geräteteile näher zu bezeichnen;
z.B. 4fach Schaltaktor <<
Kanal 1 = Relaiskontakt 1,
Kanal 2 = Relaiskontakt 2, etc.

Kleinspannung

Oberbegriff für
FELV = Functional Extra Low Voltage;
Funktionskleinspannung
PELV = Protective Extra Low Voltage;
Schutzkleinspannung
SELV = Safty Extra Low Voltage;
Sicherheitskleinspannung

Kodierung

Darstellung einer Information in einer für das System vereinbarten Form.
Bitcodierung

Kollision

Tritt auf, wenn zwei oder mehr Sender zum gleichen Zeitpunkt auf den Punkt zugreifen. Beim EIB wird eine Kollision aufgelöst.

CSMA/CA

Kommando

Befehl

Kommunikationsnetz

Ein Kommunikationsnetz dient der Übertragung von Daten, Sprache, Text oder Bildern zwischen mehreren Partnern.

Kommunikationssystem

Ein Kommunikationssystem beinhaltet alle Einrichtungen (Hardware und Software), die zur Übertragung von Informationen (Sprache, Daten, Bilder, Text) zwischen örtlich getrennten Rechnern oder anderen Geräten nötig sind. Damit bezieht sich ein Kommunikationssystem immer auf Netze und auf verteilte Prozesse.

Kompatibilität

Die Fähigkeit von Geräten eines oder mehrerer Hersteller mit anderen Geräten in einer Busanlage gemeinsam betrieben zu werden, ohne sich gegenseitig negativ zu beeinflussen.
Beispiel:
In einer Busanlage steuern Sensoren des Herstellers A Aktoren des Herstellers A und Sensoren des Herstellers B Aktoren des Herstellers B.
Interoperabilität

Komponenten

Basiskomponenten, Systemkomponenten

Kontrollfeld

Teil eines Telegramms beim EIB. Beinhaltet Systeminformationen, wie z.B. Zugriffspriorität.

 

L

LAN

Local Area Network

Lastenheft

Gesamtheit der Anforderungen des Auftraggebers an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers. Das Lastenheft wird vom Auftraggeber oder in dessen Auftrag erstellt und dient als Ausschreibungs-, Angebots- und/oder Vertragsunterlage.

Lastmanagement

Bewußtes Umgehen mit elektrischer Energie aus Umwelt-, Kosten- und/oder Sicherheitsgründen.

Leitungsabschluß

Bei manchen Bussystemen notwendige technische Maßnahme, um die Übertragung der Informationen in einem System mit einer Busleitung sicherzustellen. Beim Installationsbus nicht erforderlich.
auch Abschlußwiderstand

Leuchtdiode
LED

Light Emitted Diode

Linie

Ein Teil eines Installationsbusses, der aus einem elektrischen Segment besteht oder durch Verbindung von elektrischen Segmenten über Linienverstärker entsteht (DIN V VDE 0829).

Linienkoppler
[LK]

Komponente im Installationsbussystem, um Linien miteinander zu verbinden. Telegramme werden über Linienkoppler weitergegeben oder auf die Linie begrenzt.

Linienverstärker
[LV]

Eine Komponente im Installationsbussystem, die Signale auffrischt, um den Übertragungsbereich zu vergrößern oder um zwei elektrische Segmente miteinander zu verbinden (DIN V VDE 0829 T100).

Local Area Network
LAN

Ist ein lokales Netzwerk für bit-serielle Kommunikation zwischen voneinander unabhängigen Geräten, die über ein Kommunikationsmedium verbunden sind.

Logische Rückwirkungsfreiheit

Entkoppelung zweier Teilsysteme (z.B. Linien) innerhalb eines Gesamtsystems mit dem Ziel, daß sich die Teilsysteme durch den Austausch von Telegrammen nicht unzulässig beeinflussen können.
Beispiel:
Eine Linie wird für Beleuchtungssteuerung und eine andere Linie für Überwachen/Melden genutzt. Bei Auftreten einer Gefahrenmeldung kann z.B. die Beleuchtung eingeschaltet werden. Wenn das Licht eingeschaltet wird, darf nicht fälschlicherweise eine Gefahrenmeldung erfolgen.

 

M

Mainsignalling

Übertragung von Informationen über das Starkstromnetz mittels Signalen, die typisch im 100 KHz-Bereich liegen.

Manchestercodierung

Basisbandübertragungsverfahren, bei dem die binären Informationen durch Spannungswechsel innerhalb der Bitzeit dargestellt werden.

Master/Slave

Eigenschaft übernimmt ein Gerät, -der Master-, die Führung des Funktionsablaufes beim Informationsaustausch, alle anderen sind von diesem abhängig. Bei dem in der Gebäudesystemtechnik verwendeten Bussystem sind alle Teilnehmer gleichberechtigt.

Medium

Bezeichnung für Übertragungsmittel, über die Informationen fließen, z.B. Kupferleitung (twisted pair), Infrarot, Funk, Starkstromnetz, Koaxkabel, Lichtwellenleiter.

Melder

Teilnehmer im System, der Informationen über Zustände und/oder Über-/Unterschreitungen vorgegebener Werte abgibt; z.B.:Fenster offen, oder eine Bewegung.

Modem

Kunstwort aus den Worten Modulator/Demodulator

Modul

Eine Funktionsgruppe mit definierten, bekannten Eigenschaften, die sowohl Hardware (Baugruppe, Platine) als auch Software sein kann.

Modulation

Veränderung einer Trägerschwingung gemäß der zu übertragenden Informationen.

Modulationsverfahren

Mit einem Modulationsverfahren werden prinzipiell ein oder mehrere Signalparameter eines Trägers durch ein Signal verändert. Signalparameter können Amplitude, Frequenz oder Phase des Trägers sein. Wenn der Träger sinusförmig ist, unterscheidet man zwischen Amplituden-, -Frequenz- und Phasenmodulation. Wenn der Träger pulsförmig ist, werden Pulsamplituden-Pulsfrequenz- und Pulsphasenmodulationsverfahren unterschieden. Die Modulation sinusförmiger Träger mit digitalen Signealen nennt man Umtastung, z.B. Frequenzumtastung
FSK

Monitor

Anzeigegerät, das Systemdaten oder Informationen anzeigt.

Multiplex

Organisationsform, die es ermöglicht, gleichzeitig oder innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls mehrere unterschiedliche Informationen zu übertragen.

Multiplexer, Multiplexverfahren

Multiplexer, in Abkürzung auch Mux genannt, haben die Aufgabe, einen Übertragungsweg mehrfach auszunutzen. Es geht also darum, von mehreren Datenkanälen ankommende Signalströme über einen einzigen Kanal weiterzutransportieren. Am Ende der Übertragung verteilt ein Demultiplexer die Signalströme wieder auf mehrere Kanäle. Man unterscheidet verschiedene Verfahren; Frequenz- und Zeitmultiplexverfahren sind die wichtigsten. Beim Frequenzmultiplexen wird das Frequenzband der zu übertragenden Signale in einen anderen Frequenzbereich umgesetzt, so daß sich die Frequenzbereiche nicht überdecken. Diese Umsetzung geschieht meist mit der Amplituden- oder Frequenzmodulation.
Beim Zeitmultiplex werden die Signale mehrerer Kanäle in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus nacheinander abgetastet und die so gewonnenen "Einzelteile" der zu übertragenden Nachrichten über einen Kanal weitertransportiert. So bekommt jeder Datenkanal einen Zeitschlitz im Multiplexer zugeordnet.
Statistische Multiplexer, eine Sonderform der Zeitmultiplexer, verwenden unter Benutzung von Informationsspeichern zusätzlich die Pausenzeiten von nicht voll belasteten Datenkanälen. Sie weisen die Pausenzeiten auf statistischer Basis anderen angeschlossenen Kanälen zu.

 

N

Netz

Oberbegriff für Leitungsnetze, aber auch Funknetze;
Beispiele:
230 V-Netz, Überlandleitungsnetz, Datennetz, Telefonnetz, D1-Netz.

Netzgerät

Spannungsversorgung

Netzkoppler

Gateway

NRZ

Bitcodierung

NTG

Nachrichtentechnische Gesellschaft im Verband Deutscher Elektrotechniker VDE e.V., Frankfurt

Nutzdaten

Teil des Telegramms, der die zu übertragende Information darstellt. Beim EIB min. 1 Byte, max. 16 Byte, z.B. für Ein/Aus, Temperaturwert, etc.

 

O

Octet

Datenfeld mit acht Datenbits. Andere Bezeichnung ist Byte.

OSI

Open Systems Interconnection = Kommunikation in offenen Systemen. ISO/OSI-Schichtmodell

 

P

Parallele Übertragung

Gleichzeitige Übertragung unterschiedlicher Informationen über parallele Leitungen. Werden z.B. 8 Bits parallel übertragen, erfordert das acht Leitungen.
Gegenteil: serielle Übertragung

Paritybit

Mittel zum Erkennen von Fehlern in Datenfeldern. Prüfbit, das am Ende einer Reihe von Binärziffern angehängt wird, um die Quersumme aller Ziffern immer gerade oder ungerade zu ergänzen.

PCM

Pulse Code Modulation

PELV

Protective Extra Low Voltage. Eine der Schutzmaßnahmen gegen direktes Berühren nach DIN VDE 0100 T410.

Pflichtenheft

Realisierungsbeschreibung des Liefer- und Leistungsumfangs aufgrund der Umsetzung des Lastenheftes in eine systembezogene Umgebung.
Anmerkung:
Im Pflichtenheft wird definiert, WIE und WOMIT die Anforderungen zu realisieren sind (DIN 19246).

PGV

Programmgesteuerter Verteiler

Physikalische Adresse

Eindeutige Kennzeichnung eines Busgeräts in dem EIB-System. Die physikalische Adresse beinhaltet die Teilnehmernummer, die Linien- sowie die Bereichsnummer.

Physikalische Rückwirkungsfreiheit

elektrische Rückwirkungsfreiheit

Polling

Periodische Abfrage von Teilnehmern mittels eines Kontrollgerätes.

Power Line Signalling

Mainsignalling

Priorität

Die Priorität beim Buszugriff wird durch den Inhalt des Kontrollfeldes bestimmt. Die Priorität bei der Anwendung wird durch das Anwendungsprogramm bestimmt; z. B. Hand vor Automatik.

PROFI-Bus

Process Field Bus; ein in DIN V 19245 definierter Bus für Automatisierungsaufgaben.

Programmgesteuerter Verteiler

Stromkreisverteiler; der durch zusätzlichen Einbau von Komponenten des Installationsbusses EIB (z.B. Linien- und Bereichskoppler) zu einem PGV wird.

Programmieren

In der Gebäudesystemtechnik wird dieser Begriff auch für das Parametrieren und Adressieren benutzt, wie z.B.:
Zuweisen von Adressen
Eingabe von Schaltzeiten
Eingabe von Verknüpfungen
Festlegen von Schwellwerten.

Protokoll

Die an den Bus angeschlossenen Teilnehmer müssen nach einem vorgegebenen Ordnungsschema vorgehen. Dieses Ordnungsschema wird als Protokoll bezeichnet.

Protokollwandler

Synonym: Protokollkonverter; Protokollwandler werden dazu benötigt eine Konvertierung in dem Fall vorzunehmen, wenn an einem Kommunikationsvorgang verschiedene Geräte beteiligt sind, die mit unterschiedlichen Protokollen arbeiten. Protokollwandler sind häufig Mikrocomputer mit mehreren verschiedenen Schnittstellen. Der Mikrocomputer wandelt ein Übertragungsprotokoll einer Schnittstelle in das einer anderen um.

Prüfbit

Paritybit

Pulscodemodulation PCM

Pulscodemodulation ist ein Modulationsverfahren, bei dem aus einem Analogsignal durch Abtastung und Quantisierung ein digitales Signal gewonnen wird (A/D-D/A-Wandler).

 

Q

Quelladresse

Die Adresse des Teilnehmers, der Informationen sendet.

Quittierung

Bestätigung einer Person, daß eine Information (z.B. Meldeleuchte "EIN") erkannt wurde. Mit der Quittierung kann auch gleichzeitig eine akustische und/oder optische Anzeige rückgestellt werden (Empfangsbestätigung=Rückmeldung).

 

R

RAM

Random Access Memory

Random Access Memory
RAM

Schreib-Lese-Speicher; wahlfrei elektrisch löschbar und programmierbar. Der Speicherinhalt geht ohne Batteriepufferung bei Netzausfall verloren.

Read Only Memory
ROM

Nur Lesespeicher; Festwertspeicher mit konstantem, unveränderbarem Inhalt, z.B. Programm, Konstante. Bei Netzausfall bleibt der Inhalt erhalten .

Reaktionszeit

Die Zeit, die zwischen der Befehlseingabe und der Ausführung des Befehls durch die Anwendungssoftware und/oder dem Ansteuern des Betriebsmittels und/oder der Zustandsänderung des Betriebsmittels liegt. Da die Reaktionszeit unterschiedlich interpretiert werden kann, ist sie näher zu spezifizieren.
hierzu Beispiel "Rückmeldung"

Redundanz

Allgemein benutzte Bezeichnung für die doppelte Ausführung einer technischen Lösung, um in der Regel die Verfügbarkeit zu erhöhen.

Regeln

Vorgang, einen Istwert an einen einstellbaren Sollwert unter Berücksichtigung von Störgrößen heranzuführen und dort festzuhalten; z.B. Regelung der Raumtemperatur durch Thermostatventil am Heizkörper.
auch Steuern.

Reiheneinbaugeräte, REG

Installations-Reiheneinbaugerät

ROM

Read Only Memory

RS 232-C

Bezeichnung einer genormten, seriellen Schnittstelle (Spannung); andere Bezeichnung ist V.24.

RS 485

Bezeichnung einer genormten, seriellen Schnittstelle (Strom)

Rückmeldung

Meldung darüber, daß eine Information (Befehl) verstanden und/oder verarbeitet und/oder ausgeführt wurde und/oder das betroffene Betriebsmittel seinen Zustand geändert hat. Rückmeldungen sind qualitativ unterschiedlich und ggf. näher zu spezifizieren.
Beispiel: auch Quittierung.

Rückwirkungsfreiheit

Galvanische und/oder logische Entkopplung von Busteilneilnehmern und/oder elektrischen Segmenten bzw. Linien innerhalb eines Gesamtsystems.
auch logische Rückwirkungsfreiheit, elektrische Rückwirkungsfreiheit

RZ-Signal

Bitcodierung

 

S

Schalten

Manuelles oder automatisches Ändern von z.B. JA/NEIN- oder EIN/AUS-Zuständen.

Schichtenmodell

ISO/OSI Schichtenmodell

Schirm

Leitende Schutzummantelung, die z.B. das Übertragungsmedium umgibt. Die Abschirmung reduziert mögliche EMV-Probleme.

Schmalband-kommunikation

Zur Schmalbandkommunikation werden alle Dienste gerechnet, die mit Bandbreiten im kHz-Bereich arbeiten. So ist z.B. ISDN ein Schmalbandnetz.

Schnittstellen

Definierte Punkte innerhalb eines Systems oder innerhalb von Teilnehmern. Im System gibt es definierte Schnittstellen Z.B.:
zwischen Medium, also der Leitung und dem Busankoppler
Schnittstelle zwischen dem Busankoppler und dem Anwendungsmodul (AST).

SELV

Safty Extra Low Voltage; eine der Schutzmaßnahmen gegen direktes Berühren nach DIN VDE 0100 T410.

Sender

Teilnehmer des Systems, der Informationen sendet.
Beispiel: Schalter, Melder, Sensor.

Sensorelement

Element zur Umwandlung physikalischer Größen in elektrische Werte. Beispiele: Temperatur, Helligkeit, Feuchtigkeit.

Sensoren

Teilnehmer des Systems, die physikalische Kenngrößen verarbeiten und ggf. ein Telegramm auf den Bus senden;
z.B. Tastsensor, Binärsensor, Thermostat.

Serielle Übertragung

Zeitlich gestaffelte Übertragung unterschiedlicher Informationen über eine Leitung. Zum Beispiel wird zur Übertragung einer 8-Bit-Information nur ein Adernpaar benötigt.

Sicherheit

Vieldeutiger Begriff z.B.:
Sicherheit des Systems und seiner Komponenten gegen elektrischen Schlag, Brand und andere Gefahren
Funktionssicherheit des Systems
Intrusionsschutz
Einbruchsicherheit.

Sicherungsfeld

Teil des Telegramms beim EIB. Beinhaltet die Checksumme.

Signallaufzeit

Laufzeit der elektrischen Signale auf der Busleitung zwischen zwei Teilnehmern innerhalb eines elektrischen Segments.

Simplex

Eine Betriebsart, bei der Informationen nur in einer Richtung übertragen werden.
auch Duplex

Slave

Master/Slave

SO-Schnittstelle

Die international festgelegte SO-Schnittstelle bildet den eigentlichen Benutzeranschluß im ISDN und damit die Grenze zwischen Teilnehmereinrichtungen und dem öffentlichen Telefonnetz. Sie liegt nach dem Netzabschlußgerät. Sie bietet die Möglichkeit, bis zu acht verschiedene Endgeräte anzuschließen, von denen jeweils zwei gleichzeitig betrieben werden können. Es kann ferner jedes angeschlossene Gerät gezielt mit dem zugehörigen Dienst angesprochen werden. Der physikalische Anschluß erfolgt übe eine Vierdrahtleitung.

Sollwertgeber

Gerät, das einen gewünschten Wert (Temperatur etc.) vorgibt.

Spannungsversorgung

Basiskomponente, die im Installationsbussystem die Busteilnehmer innerhalb eines elektrischen Segmentes mit Spannung versorgt. Muß immer in Kombination mit einer Drossel eingesetzt werden. Diese Kombination kann als ein Gerät oder zwei Geräte ausgeführt sein.

Stellen

Vorgabe von analogen und digitalen Sollwerten oder Stellgrößen.
Beispiel für einen Steller ist der "Lautstärkeregler" am Rundfunkempfänger.

Stellgröße

Der durch Stellen gegebene Wert

Stern

Topologie

Steuern

Oberbegriff für Schalten und Stellen

Störabstrahlung

EMV

Störbeeinflussung

EMV

Störfestigkeit

EMV

Störungen

EMV

Sub-Bus

Eigenständiger Bus, der durch die Integration in ein Bus-Netz zum Sub-Bus wird.

Synchrone Übertragung

Art der Datenübertragung, bei der Sender und Empfänger jederzeit absolut synchron laufen. Wird in der Regel durch ständige Übertragung eines Taktsignals gewährleistet.

Systemkomponenten

Bezeichnung für Busteilnehmer, die übergeordnete anwendungsunabhängige Funktionen übernehmen, z.B. Linienkoppler;
auch Basiskomponenten

T

Teilnehmer

Busteilnehmer

Telegramm

Eine Bitfolge zur Übertragung einer Information von einem Busteilnehmer zu anderen. Sie ist beim EIB wie folgt aufgebaut:
Kontrollfeld
Adreßfeld mit Quelladresse und Zieladresse
Datenfeld
Sicherungsfeld mit der Checksumme
Bestätigungsfeld.

Telekommunikation

Mit dem Begriff Telekommunikation wird jede Kommunikation bezeichnet, die über Hör- bzw. Sichtweite hinausgeht; dabei ist es gleichgültig, ob es um Informationsaustausch zwischen Menschen und/oder Maschinen oder anderen Einrichtungen geht. In der Datenübertragungstechnik faßt man darunter alle Sprach-, Bild-, Text- und Datenübertragungstechniken und -einrichtungen sowie die Vermittlungstechniken zusammen.

Telematik

Kunstwort, das sich aus Telekommunikation und Informatik zusammensetzt und das immer engere Zusammenwachsen der klassischen analogen Nachrichtentechnik mit der digitalen Computertechnik zum Ausdruck bringen soll. Telematik bedeutet die Integration aller möglichen Übertragungstechniken. Das ISDN z.B. ist ein Begriff, der unter die Bezeichnung Telematik fällt.

TEMEX

Telemetry Exchange; Datenaustausch über längere Entfernungen unter Ausnutzung des Fernmeldenetzes. Dienst der Deutschen Telekom, der über das vorhandene Telefonnetz Daten (nicht Sprache) transportiert. Beispiel: Notruf an Polizei oder Hilfsdienst, Zählerfernabfrage, Anzeige der freien Parkplätze in öffentlichen Parkhäusern.

Terminal

Endgerät

Token-Ring

Ein Bus in Ringstruktur mit standardisiertem Zugriffsverfahren, Medium und Organisationen. Im Installationsbus nicht verwendet.

Topologie

Prinzipielle Gestaltung des Netzes.
Die Baumstruktur läßt sich mit den wenigsten Einschränkungen realisieren. Beim Installationsbussystem ist die Baumstruktur gewählt worden.

Twisted Pair, TP

Verdrilltes Adernpaar

U

UART

Universal Asynchronous Receiver Transmitter; ein Schaltkreis, der parallele Daten, die übertragen werden sollen, in serielle Daten umwandelt und seriell empfangene Daten in parallele Daten umwandelt.

Übersprechen

Unerwünschtes Signal auf einer Leitung, entstanden durch induktive und/oder kapazitive Kopplung mit einer benachbarten Leitung.

Übertragung

asynchrone/synchrone Übertragung

Übertragungsdistanz

Länge des Übertragungsweges zwischen zwei Teilnehmern, über die der Informationsaustausch gesichert ist.

Übertragungs-geschwindigkeit

Anzahl, der in einer bestimmten Zeiteinheit übertragenen Bits. Maßeinheit ist bit/s. In der Gebäudesystemtechnik wird eine Übertragungsgeschwindigkeit von 9,6 Kbit/s benutzt.

Übertragungssicherheit

Gesamtheit der im Übertragungssystem definierten Parameter, die eine einwandfreie Informationsübertragung und damit das Arbeiten des Systems sicherstellt, z. B die im Telegramm enthaltenen Organisationen, die der sicheren Übertragung dienen;
auch Protokoll

Überwachen

Tätigkeit einer Einheit oder eines Teilnehmers, die/der Zustände registriert.

V

V.24

RS 232

Verstärker

Ein Verstärker ist eine Einrichtung, die man benötigt, um den Leistungsverlust (Dämpfung) eines Ausgangssignales über eine bestimmte Strecke hinweg auszugleichen. Häufig wird das Signal dabei gleichzeitig regeneriert;
auch Linienverstärker.

Verzerrung

Von Verzerrung spricht man dann, wenn ein Signal beim Transport durch eine Schaltung oder eine Leitung seine ursprüngliche Ausgangsform verändert.

Vollduplex

Duplex

W

Wort

Unter Wort wird diejenige Menge an Bits verstanden, die ein Rechner parallel verarbeiten kann. Bei Mikroprozessoren sind Wortlängen von 8 bit, 16 bit und 32 bit üblich; Großrechner haben meist Wortlängen von 64 bit.

X

X.21

Alle mit X.xx bezeichneten Schnittstellen sind vom CCITT genormte oder empfohlene Standards für öffentliche Datennetze. X.21 beschreibt die physikalischen Bedeutungen der Leitungen und die elektrischen Eigenschaften einer Verbindung von Datenendeinrichtung und Datenübertragungseinrichtung bei Synchronbetrieb.

X.25

X.25 beschreibt die unteren 3 Schichten des ISO/OSI-Schichtenmodells für die Schnittstelle zwischen Datenendeinrichtung und Datenübertragungseinrichtung im öffentlichen Datenpaketvermittlungsnetz.

Z

Zeichen

Besteht beim Installationsbus aus 11 Bits: Startbit, 8 Datenbits, Paritybit, Stopbit.

Zeichensatz

Synonym: Zeichenvorrat; bei Zeichensatz handelt es sich um diejenige vollständige Menge von Zeichen, die in einer Daten- oder Kommunikationsverarbeitungsanlage verwendet und interpretiert werden kann.

Zeitmultiplex

Zeitlich gestaffelte serielle Übertragung unabhängiger Informationen auf einem Übertragungsmedium.

Zentrales System

Ein System, in dem der gesamte Informationsfluß durch eine Zentrale abgehandelt wird.

Zieladresse

Die Adresse des Teilnehmers, der die Information empfängt.

Zugriff

Buszugriffsverfahren

Zuordnungstabelle

Geräteliste, Funktionsliste

ZZF

Nachfolgeorganisation von FTZ