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Aufbau einer Netzwerkkarte
| Anhand einer NE 2000 Netzwerkkarte schauen wir uns den Aufbau dieser NIC einmal an. Sie
besteht aus einer Platine, die für den jeweiligen PC Bus passen muss. In unserem Falle
also ein 16 Bit ISA Bus. Sämtliche Einstellungen müssen hier manuell vorgenommen werden,
diese Karte ist demnach über die Hardware (Jumper) zu konfigurieren. Weiterhin befinden sich mindestens ein oder mehrere Stecker auf der Karte um das Kabel
an die Karte anzuschließen, in unserem Falle sind das ein DIX Stecker für das
Transceiverkabel zum Anschluss der AUI sowie ein BNC Stecker für das RG-58 Koaxialkabel . |
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Außerdem befindet sich ein sogenannter Boot ROM auf dieser Karte. Mit einem Boot ROM
kann ein PC beim starten seine Startdateien über das Netzwerk laden und sich so
beispielsweise eine eigene Festplatte einsparen. Solche Boot ROM Rechner sind auch heute
noch im Einsatz und gelten als sehr sicher, weil keine Festplatte oder sonst ein Laufwerk
vorhanden ist.
Zur Konfiguration der Netzwerkkarte sind in unserem Beispiel noch Jumper vorhanden.
Mittels dieser Jumper, also Steckkontakte können binäre Auswahlen getroffen werden,
beispielsweise kann der Interrupt fest eingestellt werden oder aber die Adresse der Karte
fest eingestellt werden.
Nicht zu vergessen die Netzwerkkarten Adresse, die physikalische oder MAC Adresse. Bei
dieser NE 2000 Karte war sie auf einem Sockel auswechselbar, bei allen späteren
Netzwerkkarten ist sie fest in die Karte integriert (gebrannt).
Letztendlich gehört selbstverständlich noch die gesamte Elektronik zu solch einer
Karte, wir haben der Übersichtlichkeit wegen darauf verzichtet diese Elektronik hier
abzubilden.
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Im
Gegensatz zu der oben gezeigten Netzwerkkarte ist hier ein Vertreter der neuesten Version
abgebildet. Diese Karte ist ausschließlich über Software zu konfigurieren, es werden
also Treiber benötigt um die Merkmale dieser Karte einzustellen. Der Vorteil dabei ist,
dass mit einem mehr oder weniger komfortablen Menü die Karte eingestellt und getestet
werden kann.
Da es sich um eine moderne Karte handelt, kann die Hardwareadresse nicht geändert
werden.
Auf dieser Karte sind dafür die elektronischen Bausteine zu erkennen. Als
Bussystem kommt hier der erweiterte PCI-Bus zum Einsatz. Damit ist diese Karte für den
Einsatz in leistungsfähigen Netzwerkservern geeignet.
Diese Netzwerkkarte ist nebenbei bemerkt eine der schnellsten auf dem Markt und
beherrscht bereits das Gigabit Übertragungsverfahren über Twisted Pair Kabel, also
Kupferkabel. |
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