Netzwerkgrundlagen
von Markus Fischer



 

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Verkabelungsarten

Busverkabelung

Busverkabelung

Hier sind die einzelnen Rechner in Reihe verkabelt und die Daten fließen, wie beim Autobus von Rechner A über Rechner B nach Rechner C usw. Dies ist die einfachste und billigste Verkabelung, aber auch die anfälligste. Beim Ausfall des Kabels (Medium) steht das gesamte Netz (als wenn der Autobus defekt wäre).

Beispiel: 10 Base 2 und 10 Base 5 Verkabelungen sind die typischen Bus Netze.

Sternverkabelung

Sternverkabelung

Bei Sternverkabelungen werden die einzelnen Rechner sternförmig also jeder einzeln mit einer eigenen Leitung verkabelt. Damit wird zwar wesentlich mehr Kabel benötigt als bei Busverkabelungen, aber beim Ausfall einer Leitung oder eines Rechners bleibt des Netzwerk einsatzklar.

Beispiel: 10 Base T und 100 Base T sind typische Stern Netze.

Ringverkabelung

Ringverkabelung

Bei Ringverkabelungen denken wir sicherlich an das gute alte teuere Token Ring Netzwerk von IBM. Wenn wir uns ein solches Netz aber genauer ansehen, fällt auf, dass es sich in der Tat um ein Sternnetzwerk handelt. Der Ring kommt zustande, weil in den einzelnen Kabeln Sende- und Empfangsleitungen gleichzeitig verlaufen. Solche Netze sind sehr stabil und sicher, aber auch teuer.

Beispiel: IBM Token Ring Netze

Maschennetz Verkabelung

Maschen-Netz-Verkabelung

Das Maschennetz ist eine Weiterentwicklung der Sternverkabelung. Hier ist tatsächlich jeder Rechner mit jedem anderen direkt, also über eine eigene Leitung vernetzt. Diese Verkabelungsart ist sehr ausfallsicher, leider auch sehr sehr aufwändig. In unserem Beispiel würde jeder einzelne Rechner über sieben (7) Anbindungen (Netzwerkkarten) verfügen. Solche Netze kommen heute fast nur noch in speziellen Fällen (z. B. dem Militär) vor.

 

© by Markus Fischer, 2002
www.fischers-netz.de