Verkabelungsarten
Busverkabelung
Hier sind die einzelnen Rechner in Reihe verkabelt und die Daten fließen, wie beim
Autobus von Rechner A über Rechner B nach Rechner C usw. Dies ist die einfachste und
billigste Verkabelung, aber auch die anfälligste. Beim Ausfall des Kabels (Medium) steht
das gesamte Netz (als wenn der Autobus defekt wäre).
Beispiel: 10 Base 2 und 10 Base 5 Verkabelungen sind die typischen Bus Netze.
Sternverkabelung
Bei Sternverkabelungen werden die einzelnen Rechner sternförmig also jeder einzeln mit
einer eigenen Leitung verkabelt. Damit wird zwar wesentlich mehr Kabel benötigt als bei
Busverkabelungen, aber beim Ausfall einer Leitung oder eines Rechners bleibt des Netzwerk
einsatzklar.
Beispiel: 10 Base T und 100 Base T sind typische Stern Netze.
Ringverkabelung
Bei Ringverkabelungen denken wir sicherlich an das gute alte teuere Token Ring Netzwerk
von IBM. Wenn wir uns ein solches Netz aber genauer ansehen, fällt auf, dass es sich in
der Tat um ein Sternnetzwerk handelt. Der Ring kommt zustande, weil in den einzelnen
Kabeln Sende- und Empfangsleitungen gleichzeitig verlaufen. Solche Netze sind sehr stabil
und sicher, aber auch teuer.
Beispiel: IBM Token Ring Netze
Maschennetz Verkabelung
Das Maschennetz ist eine Weiterentwicklung der Sternverkabelung. Hier
ist tatsächlich jeder Rechner mit jedem anderen direkt, also über eine
eigene Leitung vernetzt. Diese Verkabelungsart ist sehr ausfallsicher,
leider auch sehr sehr aufwändig. In unserem Beispiel würde jeder
einzelne Rechner über sieben (7) Anbindungen (Netzwerkkarten) verfügen.
Solche Netze kommen heute fast nur noch in speziellen Fällen (z. B. dem
Militär) vor. |